ifo Institut I Bevölkerung befürwortet Verschärfungen beim Bürgergeld
Zusätzlich verdientes Einkommen soll nur zu 60 Prozent vom Bürgergeld abgezogen werden, wünschen sich die Befragten. Das heißt: Von jedem zusätzlich verdienten Euro oberhalb der Freibetragsgrenze blieben den Arbeitnehmern 40 Cent netto. Bisher können bis zu 100 Prozent angerechnet werden. Haushalten mit Kindern sind bessere Hinzuverdienstregelungen besonders wichtig. Große Zustimmung erntet auch der Vorschlag, das Bürgergeld mit anderen Sozialleistungen wie Wohngeld oder Kinderzuschlag zusammenzulegen.
„Wir sehen, dass die Bevölkerung in Deutschland das Prinzip von Fordern und Fördern verinnerlicht hat“, sagt Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. „Mit den geplanten Verschärfungen geht die Bundesregierung bereits in Richtung Fordern. Nun müsste sie noch beim Fördern nachlegen, indem eigene Arbeit über bessere Hinzuverdienstregeln attraktiver gemacht wird.“
Die Studie untersucht, wie die Bevölkerung zu verschiedenen Reformoptionen des Bürgergeldes steht: dem verbleibenden Zuverdienst bei Arbeitsaufnahme, der Berücksichtigung von Kindern, unterschiedlichen Schonvermögen, dem Ausmaß von Leistungskürzungen bei Pflichtverletzungen sowie einer möglichen Zusammenlegung mit anderen Sozialleistungen. Die Umfrage wurde abgeschlossen, bevor die neue schwarz-rote Bundesregierung ihr Reformvorhaben zum Bürgergeld angekündigt hat. Insgesamt haben 5.500 Personen teilgenommen, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung sind.
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