CAPITAL I Marktüberblick vom 25. Februar 2026
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- •Wall Street erholt sich, während die AI‑Narrative weiter schwanken
- •Australische Inflationsdaten könnten eine RBA‑Zinserhöhung im März wieder ins Spiel bringen
Investmentfonds.de | Die Wall Street hat sich erholt, während die widersprüchlichen Narrative rund um künstliche Intelligenz weitergehen. Anthropic erklärte in einem Webinar, dass seine Technologie bestehende Softwaresysteme eher ergänzt als ersetzt – eine Aussage, die die Sorgen dämpfte, die am Vortag durch eine Research‑Note ausgelöst worden waren, die ein durch KI verursachtes Arbeitsmarktchaos prognostizierte. Letztlich bleiben die grundlegenden Fragen rund um KI, den Technologiesektor und die Märkte weiterhin unbeantwortet: Die KI‑Disruption ist real – aber was bedeutet das konkret? Die KI‑Investitionen sind hoch – doch wird sich diese Disruption in einem Tempo monetarisieren lassen, das eine ausreichende Rendite ermöglicht?
Eine weitere Unsicherheit betrifft die US‑Handelspolitik, da die neuen 10‑Prozent‑Zölle von Präsident Trump nun in Kraft sind. Dass die Zölle nicht bei den am Wochenende angedrohten 15 Prozent liegen, sorgt zumindest für einen kleinen Stimmungsaufheller. Dennoch bleibt die Lage unklar, da die Regierung versucht, neue Wege zur Umsetzung ihrer Handelspolitik zu finden. Hinweise könnten heute in Trumps „State of the Union“-Rede folgen, die voraussichtlich besonders kämpferisch ausfallen wird – nicht zuletzt, weil die Richter, die seine Handelspolitik zuletzt ausgebremst haben, in den ersten Reihen sitzen werden.
Australische Inflationsdaten stehen heute ebenfalls im Fokus, da die Märkte den weiteren Kurs der RBA und die Auswirkungen auf australische Vermögenswerte einschätzen. Der wichtige „Trimmed Mean“-Wert wird voraussichtlich stabil bei 3,3 Prozent bleiben, während die Gesamtinflation auf 3,7 Prozent sinken dürfte. Da die jüngsten Arbeitsmarktdaten zeigen, dass Beschäftigung kein Hindernis für weitere Zinserhöhungen darstellt, wird der heutige Bericht entscheidend für das Timing des nächsten RBA‑Schritts sein. Ein höher als erwarteter Wert – wie zuletzt häufiger – könnte Spekulationen über eine Zinserhöhung im März anheizen. Derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit dafür bei etwa 15 Prozent, während die nächste Zinssenkung erst ab August eingepreist ist.
Die Terminmärkte deuten darauf hin, dass die asiatischen Indizes der Erholung an der Wall Street folgen werden. Der Nikkei dürfte heute Stärke zeigen, nachdem Japans Premierministerin Sanae Takaichi gestern ihre Bedenken gegenüber weiteren Zinserhöhungen der Bank of Japan äußerte. Die Trennung zwischen Regierung und Zentralbank ist in Japan weniger strikt als in anderen Industrieländern, was darauf hindeutet, dass die geldpolitischen Bedingungen länger locker bleiben könnten. Das belastet den Yen, befeuert aber die Rallye des Nikkei.
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