Julius Bär | US-Wirtschaft – Verbraucher geben mehr aus und bekommen weniger dafür
David Kohl, Chief Economist bei Julius Bär
Investmentfonds.de | „Gestiegene Energiepreise lassen die nominalen Konsumausgaben in den USA zwar steigen, doch der reale Konsum geht etwas zurück. Vorübergehende finanzielle Puffer helfen den Haushalten, die Kosten aufzufangen, und dämpfen den Nachfragerückgang. Diese Dynamik hält die Inflationsrisiken auf einem hohen Niveau, während weiterreichende Auswirkungen durch den schwächeren Lohndruck begrenzt werden. Das gleicht die geldpolitischen Möglichkeiten der Fed aus“, erklärt David Kohl, Chief Economist bei Julius Bär:
- Für das zweite Quartal 2026 wird ein Anstieg der Verbraucherausgaben in den USA erwartet. Gleichzeitig schrumpft der geschätzte preisbereinigte Konsum, wenn auch recht moderat. US-Haushalte profitieren von einer positiven Vermögensentwicklung und Steuerrückerstattungen, wodurch sie einen beträchtlichen Teil der finanziellen Belastung aufgrund der Energiepreise ausgleichen können.
- Insbesondere der Nachfragerückgang aufgrund gestiegener Benzinausgaben erhöht allerdings das Risiko, dass der Inflationsschub dauerhafter werden könnte, da sich indirekte Preiserhöhungen im Zusammenhang mit höheren Energiekosten leichter durchsetzen lassen.
- Konventionellere Zweitrundeneffekte, die aus höheren Lohnforderungen und Inflationserwartungen resultieren, sind derzeit selten. Insbesondere scheint sich der US-Arbeitsmarkt ausreichend abgekühlt zu haben, um Lohnsteigerungen zu erschweren.
- Deshalb könnte die Geldpolitik in den kommenden Monaten auf Zinssenkungen verzichten, aber auch von Zinserhöhungen absehen. Wir erkennen ein wachsendes Risiko, dass die Fed die Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte nicht wieder angehen könnte, wie in ihrem jüngsten „Summary of Economic Projections“ (SEP) dargelegt, das auf der FOMC-Sitzung im März veröffentlicht wurde und mit unserer eigenen Prognose einer Zinssenkung auf der FOMC-Sitzung im September übereinstimmt.
- Ende der Nachricht
Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Julius Bär). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Julius Bär)
****
Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
>>> Spezialisierte Experten für Fonds und ETFs entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die auf wachstumsstarken Weltmärkten basieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig vor Krisen und Inflation zu schützen.
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
- Ende der Nachricht
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.