AMOI | TRUMP-ZÖLLE: Der japanische Aktienmarkt
Der japanische Aktienmarkt hat die Auswirkungen der 24%-igen US-Zölle auf die Unternehmensgewinne inzwischen weitgehend eingepreist
AMOI, (Asset Management One International) ist das EMEA-Geschäft von Asset Management One, einem der größten Vermögensverwalter Japans, gegründet in TokioNikkei und TOPIX fallen am Vortag um 3%
Investmentfonds.de | Asset Management One, einer der größten Vermögensverwalter Japans mit 467 Mrd. USD an verwalteten Vermögenswerten, ist der Ansicht, dass der Markt den Abwärtsdruck, den die Zölle auf die japanischen Unternehmensgewinne ausüben werden, inzwischen eingepreist hat.Der Nikkei und der TOPIX fielen bei Börsenschluss am 3. April um 3 % gegenüber dem Schlusskurs des Vortages.
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Ein leitender Stratege bei Asset Management One sagt: „Die japanischen Aktienkurse werden wahrscheinlich durch eine Reihe von Faktoren gestützt. Zum Beispiel ist es schwer vorstellbar, dass die negative US-Politik in Zukunft ein größeres Ausmaß annehmen wird als die gestrige Ankündigung“.
„Es besteht auch die Möglichkeit, dass Japan in Abhängigkeit von den Verhandlungen von den Zöllen befreit wird. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ab Mitte des Jahres Maßnahmen ergriffen werden, die sich positiv auf die Weltwirtschaft auswirken, wie z. B. die Steuersenkungen in den USA und die fiskalische Expansion in Europa.“
„Die japanische Zentralbank wird die Zinssätze wahrscheinlich vorerst nicht erhöhen, und die japanische Regierung könnte im Falle eines wirtschaftlichen Abschwungs Vergeltungsmaßnahmen vermeiden und fiskalische Maßnahmen ergreifen, was den Aktienmarkt stützen dürfte.
Nach Ansicht von Asset Management One scheinen die Bewertungen (gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis) der an der japanischen Börse notierten Unternehmen nicht überbewertet zu sein.
Sollte sich herausstellen, dass die Einführung von Zöllen nur vorübergehend ist, oder sollten die Aktien angesichts der Gewinnprognosen für das GJ 2025 als unterbewertet angesehen werden, werden die Anleger wahrscheinlich nach Möglichkeiten suchen, japanische Aktien nach und nach zu kaufen.
Asset Management One zufolge liegt der Anteil der japanischen Exporte in die USA bei etwa 20 %, wovon etwa 30 % auf Automobile entfallen. Allerdings machten die Warenexporte in die Vereinigten Staaten im Jahr 2024 nur 3,5 % des japanischen BIP aus, wobei die Automobilexporte der USA 1,2 % des japanischen BIP ausmachten.
Asset Management One merkt an, dass, da Zölle auf alle importierten Autos von außerhalb der USA erhoben werden, zu erwarten ist, dass japanische Autos keinen Preisnachteil gegenüber Autos aus anderen Ländern haben werden.
Nach Ansicht von Asset Management One übersteigt der Umfang der Zölle zwar die vorherigen Erwartungen, aber US-Finanzminister Scott Bessent hat deutlich gemacht, dass es sich bei den angekündigten Zöllen um eine Obergrenze handele und es Raum für Diskussionen im Rahmen von Verhandlungen gebe.
Nach Ansicht von Asset Management One ist eine gewisse Vorsicht im Hinblick auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder geboten, die zu einer Verschärfung eines Handelskriegs führen könnten.
In den USA wurden die Aktienkurse seit Februar aufgrund der Sorge vor einer Verlangsamung der US-Wirtschaft angepasst. Auch der japanische Aktienmarkt dürfte die negativen Auswirkungen der Automobilzölle bereits einkalkuliert haben.
Dennoch dürften die Anleger im Vorfeld der 100 Tage, die Präsident Trump Ende April im Amt ist, vorsichtig bleiben.
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