Bellevue AM | Longevity als Investmentthema: Wo medizinischer Fortschritt ökonomischen Wert schafft
Marcel Fritsch, Leiter Healthcare Fonds & Mandate, Bellevue Asset Management
Investmentfonds.de - Unsere Lebenserwartung steigt kontinuierlich. Doch die Zahl gesunder Lebensjahre wächst deutlich langsamer. Aber wie lassen sich diese zusätzlichen Lebensjahre gesund, aktiv und unabhängig gestalten? Die Lösung dieses Dilemmas zählt zu den wichtigsten Wachstumstreibern im globalen Gesundheitswesen und eröffnet attraktive Investmentchancen. Bellevue Asset Management beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit diesem strukturellen Trend und hat das Thema Langlebigkeit gezielt in seinen Healthcare-Strategien verankert. Im Fokus stehen Innovationen, die Krankheiten früher erkennen, Verläufe verlangsamen und die Selbstständigkeit im Alter erhalten.
Gesundheitsspanne ist ökonomisch entscheidend
Die Gesundheitsspanne ist die zentrale ökonomische Variable der Langlebigkeit. Zwischen 2000 und 2019 stieg die globale Lebenserwartung um 6.5 Jahre, die gesunde Lebenserwartung jedoch nur um 5.4 Jahre – die Differenz liegt heute bei durchschnittlich 9.6 Jahren und wächst weiter. Diese zusätzlichen Jahre sind häufig von chronischen Erkrankungen geprägt – und verursachen einen grossen Teil der Gesundheitskosten. Verantwortlich sind insbesondere Erkrankungen wie kardiometabolische Krankheiten (z. B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen), Neurodegeneration (z. B. Alzheimer oder Parkinson) und altersbedingter Funktionsverlust (z. B. Muskelabbau oder Mobilitätseinschränkungen).Trends in der Lebenserwartung vs. gesunde Lebenserwartung
«Die ökonomische Logik ist klar: Wert entsteht dort, wo diese Lücke reduziert wird – nicht dort, wo Lebenszeit isoliert verlängert wird», sagt Marcel Fritsch, Leiter Healthcare Fonds & Mandate bei Bellevue Asset Management. Hier manifestiert sich Langlebigkeit als Investmentthema: neue Wege in der Prävention und Früherkennung sowie Lösungen, die Krankheitsverläufe verlangsamen, Hospitalisierungen reduzieren und Selbstständigkeit erhalten.Drei zentrale Werttreiber schaffen Investmentchancen
Die Wertschöpfung entlang der Langlebigkeit folgt klar identifizierbaren Mechanismen – und lässt sich heute bereits auf konkrete Geschäftsmodelle herunterbrechen. Entscheidend ist dabei nicht die technologische Innovation an sich, sondern ihre Fähigkeit, klinische Ergebnisse messbar zu verbessern und gleichzeitig die Kostenstruktur des Gesundheitssystems nachhaltig zu verändern.1. Prävention und Früherkennung durch digitales Gesundheitsmonitoring
Digitale Monitoring-Lösungen verschieben Diagnose und Intervention deutlich nach vorne, indem sie kontinuierlich physiologische Daten erfassen und frühe Risikosignale sichtbar machen – von Wearables wie Oura oder Apple bis hin zu klinisch validierten Systemen wie CGM von Abbott und Dexcom oder kardiologischen Patches von iRhythm. Der Wert entsteht durch die Vermeidung akuter Ereignisse, die Verzögerung chronischer Krankheitsverläufe und die Reduktion kostenintensiver Eskalationen, während integrierte Datenökosysteme gleichzeitig strukturelle Wettbewerbsvorteile aufbauen.
2. Minimalinvasive Interventionen für eine höhere Lebensqualität
Minimalinvasive und robotergestützte Verfahren verlagern den Fokus von reiner Reparatur hin zum Erhalt von Mobilität und Autonomie, indem sie Eingriffe präziser, schonender und früher im Krankheitsverlauf ermöglichen – etwa durch Systeme von Stryker oder Intuitive Surgical. Der ökonomische Nutzen liegt in kürzeren Erholungszeiten, geringeren Komplikationsraten, weniger Folgeeingriffen und einer zunehmenden Verlagerung in den ambulanten Bereich.
3. Zielgerichtete Behandlung altersbedingter Erkrankungen
Fortschritte in der Pharmakotherapie adressieren zunehmend krankheitsübergreifende biologische Mechanismen statt isolierter Indikationen – insbesondere entlang der kardiometabolischen Achse (Novo Nordisk, Eli Lilly, Amgen) sowie in der Neurodegeneration (Biogen, Eisai, Eli Lilly) und der Onkologie (Merck & Co., AstraZeneca).
Diese Therapien verlangsamen den Krankheitsverlauf, senken die Sterblichkeit und verlängern die Zeit, in der Menschen selbstständig leben können.
Investieren in ein langes Leben: Bellevue Healthcare ETF
Investmentchancenfinden sich vor allem dort, wo kostenintensive Krankheitsphasen verkürzt werden können. Der Fokus liegt daher auf Unternehmen, die Krankheitsprogression messbar verlangsamen, Versorgung effizienter gestalten und mit Prävention, Diagnostik sowie systemischen Therapien skalierbare Lösungen entwickeln.Hier setzt der Bellevue Healthcare ETF an: Er kombiniert die langjährige Healthcare-Expertise von Bellevue mit dem Format eines aktiv gemanagten UCITS ETF’s. Rund 80% des Fonds sind in Unternehmen mit direkter Exponierung entlang der Longevity-Wertschöpfungskette investiert (Behandlung kardiovaskulärer, onkologischer, metabolischer, muskuloskelettaler, neurodegenerativer oder sensorischer Erkrankungen), weitere rund 10-20% in Unternehmen mit indirekter Exponierung (u. a. Managed Care, Distributoren, Life-Science-Tools, CDMOs und Healthcare-IT).
Für Investoren, die vom Langlebigkeitstrend profitieren wollen, ergeben sich folgende Vorteile:
- Aktiver Ansatz mit Fokus auf 50–100 High-Conviction-Titel
- Nutzung von Marktineffizienzen durch selektives Stock-Picking
- Fundamentale Bottom-up-Selektion mit klar definierten Kurstreibern
- Hohe Liquidität, Transparenz, Kosteneffizienz (TER 0.55%) und täglich handelbar
- Über 30 Jahre spezialisierte Healthcare-Expertise
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Bellevue Asset Management AG). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Bellevue Asset Management AG)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.