Destatis | Bevölkerung Deutschlands sinkt im Jahr 2025 um 0,1 %
DESTATIS, Statistisches Bundesamt
- Zum Jahresende 2025 lebten 83,5 Millionen Menschen Deutschland, das waren 110 000 Personen weniger als ein Jahr zuvor
- Nettozuwanderung von 235 000 Personen kann Geburtendefizit von 352 000 weniger Geburten als Sterbefälle nicht ausgleichen
- Zahl der Menschen ab 60 Jahren steigt binnen Jahresfrist um 387 000, ausländische Bevölkerung wächst um 39 000 Personen
Investmentfonds.de | WIESBADEN – Zum Jahresende 2025 lebten 83,5 Millionen Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Bevölkerungszahl somit im Jahr 2025 um 110 000 Personen beziehungsweise um 0,1 % gesunken. Seit 2011 war die Bevölkerung mit Ausnahme des Jahres 2020 kontinuierlich gewachsen. Die Entwicklung im Jahr 2020 war dabei im Zusammenhang mit der verminderten Zuwanderung während der Corona-Pandemie zu sehen. Bereits im Jahr 2024 war die Bevölkerungszunahme mit +0,1 % geringer als in den Vorjahren ausgefallen. Im Jahr 2025 sank die Bevölkerungszahl nun erstmals seit 2020 wieder.
Diese Entwicklung ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbefällen und zum anderen aus den Wanderungsbewegungen. Der Überschuss der Sterbefälle über die Geburten lag 2025 mit +352 000 etwas höher als im Vorjahr (+331 000). Gleichzeitig ging der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen über die Grenzen Deutschlands, von +430 000 im Vorjahr auf +235 000 im Jahr 2025 deutlich zurück. Somit konnte die Nettozuwanderung das Geburtendefizit nicht ausgleichen.
Nur in den Stadtstaaten steigt die Bevölkerungszahl an
Der Bevölkerungsrückgang fiel in den östlichen Bundesländern mit ‑0,5 % (-57 000 Personen) prozentual stärker aus als in den westdeutschen Bundesländern mit -0,1 % (‑68 000 Personen). Einen Bevölkerungszuwachs hatten nur die drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg (jeweils +0,4 %) und Bremen (+0,3 %) zu verzeichnen. In den Flächenländern ging die Bevölkerungszahl hingegen zurück oder blieb annähernd stabil. Am stärksten waren Thüringen (-1,0 %), Sachsen-Anhalt (-0,7 %) und das Saarland (‑0,5 %) vom Bevölkerungsrückgang betroffen.Anteil der älteren Menschen nimmt weiter zu
Die Entwicklung der Bevölkerung fällt nach Altersgruppen unterschiedlich aus. So nahm als einzige Altersgruppe die Zahl der 60- bis 79‑Jährigen um 2,8 % (+358 000) zu. Diese Altersgruppe war bereits in den Vorjahren gewachsen. Dies steht im Zusammenhang mit den geburtenstarken Jahrgängen (Babyboomer), die sukzessive in diese Altersgruppe hineinwachsen. Die Zahl der Personen ab 80 Jahre ging dagegen um 2,5 % (-151 000) zurück (-2,5 %). Hintergrund ist, dass die geburtenschwachen Jahrgänge um das Ende des Zweiten Weltkrieges dieses Alter erreichen. Einen leichten Rückgang hatte auch die Zahl der Kinder und Teenager unter 20 Jahren (‑0,6 % bzw. -88 000) sowie der Erwachsenen im Alter von 20 bis 59 Jahren (‑1,0 % bzw. -409 000) zu verzeichnen.Diese unterschiedlichen Entwicklungen der Altersgruppen wirken sich auf die Altersstruktur aus. Die Zahl der älteren Menschen ab 60 Jahre stieg 2025 um 387 000 und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 31 %. Die Altersstruktur unterscheidet sich dabei stark zwischen der deutschen und der ausländischen Bevölkerung. So fiel der Anteil der ab 60‑Jährigen in der ausländischen Bevölkerung mit 13,4 % deutlich niedriger aus als in der deutschen Bevölkerung (34,1 %). Dafür war der Anteil der nichtdeutschen Erwachsenen im Alter von 20 bis 59 Jahren entsprechend höher (67,6 %) als bei der deutschen Bevölkerung (47,4 %).
Ausländische Bevölkerung wächst geringfügig
Die ausländische Bevölkerung wuchs im Jahr 2025 um 39 000 Personen (+0,3 %) und lag zum Jahresende bei 12,4 Millionen Menschen. Somit liegt der Zuwachs sowohl relativ als auch absolut gesehen deutlich unter den Zuwächsen der letzten 15 Jahre. Im Vorjahr hatte die ausländische Bevölkerung noch um 283 000 Personen zugenommen (+2,3 %). Am stärksten war die ausländische Bevölkerung in den Jahren 2015 (+1,1 Millionen Personen) und 2022 (+1,4 Millionen Personen) im Zusammenhang mit den Fluchtbewegungen gewachsen.Der Ausländeranteil fällt je nach Altersgruppe unterschiedlich aus: Am höchsten ist der Ausländeranteil in der Altersgruppe der 20- bis 59-Jährigen mit 20,0 %, am niedrigsten bei den ab 60-Jährigen mit 6,5 %. Bei den Kindern und Teenagern unter 20 Jahren liegt der Ausländeranteil bei 15,2 %.
Die größten ausländischen Gruppen bilden wie in den vergangenen Jahren Türkinnen und Türken (1 385 000), gefolgt von Staatsangehörigen aus der Ukraine (1 167 000), Syrien (856 000), Rumänien (763 000) und Polen (700 000).
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