DVAG-Umfrage zum Thema Altersvorsorge: 37 Prozent der Deutschen haben Angst vor Altersarmut
Vorsorgebedarf erkannt Die Notwendigkeit, die Rentenlücke im Alter zu schließen, haben die Meisten erkannt. So gehen rund 70 Prozent der Befragten davon aus, dass sie später mehr als 80 Prozent ihrer jetzigen Einkünfte benötigen, um den gewohnten Lebensstandard halten zu können - ein Betrag, der oftmals nicht durch die Rente allein gedeckt werden kann. Aus diesem Grund sorgt die Mehrheit schon jetzt vor: Neben der staatlichen Unterstützung in Form einer gesetzlichen Rente oder Pension werden im Durchschnitt noch ein bis zwei zusätzliche Vorsorgeprodukte gewählt. Bereits 38 Prozent der Befragten nehmen die betriebliche Altersvorsorge in Anspruch. 75 Prozent der Befragten setzen auf Vorsorge durch Bildung von Vermögen oder Wohneigentum sowie nicht-staatlich geförderte private Vorsorge. Jeder dritte sichert sich fürs Alter mithilfe von staatlich geförderten Maßnahmen wie z.B. Riester-Rente ab. Vorsorge aufstocken 37 Prozent der Befragten planen, ihre jetzige Altersvorsorge demnächst durch zusätzliche private Vorsorgemaßnahmen aufzustocken. Interessant ist, dass geschlechtsspezifisch dabei keine signifikanten Unterschiede festgestellt wurden: Sowohl Männer, als auch Frauen wollen gleichermaßen die eigene Vorsorge verbessern. Die Aufstockung der Altersvorsorge in der näheren Zukunft ist vor allem für die Gruppe der bis 29-Jährigen ein zentrales Anliegen (61 Prozent), gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen (44 Prozent).
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