Postbank Erhebung: Frauen sparen weniger für den Ruhestand und unterschätzen Inflationsgefahr
Die Notwendigkeit zu vermehrter privater Vorsorge wird von den Frauen allerdings gesehen. Nach den Erfahrungen der Finanz- und Wirtschaftskrise denken 26 Prozent der berufstätigen Frauen darüber nach, künftig mehr Geld in die eigene Alters- vorsorge zu investieren. Unter den berufstätigen Männern sagen dies nur 19 Prozent. Paradox ist jedoch die Einstellung berufstätiger Frauen zu den Gefahren einer Geldentwertung durch inflationäre Tendenzen in Folge der aktuellen Staatsver- schuldung. Mit 30 Prozent sorgt sich zwar fast jede dritte Frau um eine Entwertung ihrer Vorsorgeersparnisse durch steigende Preise. Zugleich berücksichtigen aber nur 16 Prozent von ihnen die Inflation bei ihrer Altersvorsorgeplanung.
Hingegen nahmen Frauen 2010 verstärkt die Beratungsangebote bei Bank-, Versicherungs-, Vermögens- oder Steuerberatern zur Altersvorsorge in Anspruch. So suchte binnen 12 Monaten fast jede vierte berufstätige Frau (23 Prozent) einen Berater hierzu auf. Das sind nicht nur deutlich mehr als bei den berufstätigen Männern (13 Prozent) sondern auch im Vergleich zum Jahr 2009: Damals hatten nur 17 Prozent der Frauen ein solches Beratungsgespräch in den vergangenen 12 Monaten bei der Befragung durch das IfD Allensbach angegeben.
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