Capital | Edelmetalle erreichen neue Rekordstände, da sich die Vertrauenskrise weiter verschärft
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Yen steigt aufgrund von Zinsüberprüfung, USD‑Schwäche und Takaichis verbalen Interventionen stark an
- Ölpreise steigen aufgrund von Angebotsrisiken infolge der Instabilität im Iran
Nun kehrt jedoch ein dichter Datenstrom zurück. Die erste FOMC‑Sitzung des Jahres sowie eine breite Welle an Unternehmensberichten werden die Märkte wieder stärker auf fundamentale Faktoren ausrichten, da sich der Ausblick für Zinssätze und Unternehmensgewinne schärft.
Nach einigen Wochen erhöhter Volatilität ist die Stimmung vorsichtig. Die Märkte warten auf positive Impulse, die den Bullenmarkt weiter antreiben könnten.
Das könnte heute jedoch nicht eintreten, da die Volatilität des japanischen Devisenmarktes und die politische Unsicherheit in den Vordergrund treten. Gerüchte über eine Zinsüberprüfung am Freitag nach einer eher harmlosen Sitzung der Bank of Japan ließen den Yen steigen, insbesondere gegenüber dem US-Dollar, der aufgrund der Unberechenbarkeit der Trump-Regierung mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Der potenzielle Aufwärtsdruck auf den Yen könnte anhalten, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi darauf hingewiesen hat, dass die Regierung den Wechselkurs im Auge behält. Diese Dynamik weckt Erinnerungen an die Auflösung des Carry Trade und die Volatilität im August 2024. Eine ähnliche Kette von Ereignissen könnte die Märkte erneut erschüttern.
Als weiterer Beweis für die Vertrauenskrise in den US-Dollar stiegen die Preise für Edelmetalle am Freitag weiter an. Gold näherte sich der Marke von 5000 US-Dollar und Silber überschritt 100 US-Dollar, wobei letzteres dank Trumps Zollrückzug und Berichten über Engpässe in China eine überdurchschnittliche Performance erzielte. Angesichts der systemischen Belastungen für die Weltwirtschaft und die politische Ordnung haben sich Edelmetalle in letzter Zeit als echte alternative Wertanlage und sicherer Hafen erwiesen. In Verbindung mit dem sogenannten „Run it hot”-Handel, dem massiven Ausbau der KI und der Remilitarisierung sowie den Angriffen auf die Fed stehen Edelmetalle im Zentrum eines perfekten Sturms.
Die Ölpreise sind derzeit auch ein Handel mit geopolitischen Risiken, da die US-Flotte sich dem Iran nähert. Obwohl sich die öffentlichen Unruhen im Iran offenbar beruhigt haben, brodelt es Berichten zufolge weiterhin unter der Oberfläche, und die Wahrscheinlichkeit eines Regimewechsels ist nicht unerheblich. Die Aussicht auf einen Zusammenbruch der iranischen Regierung, möglicherweise ausgelöst oder begünstigt durch eine Intervention der USA, erhöht das Risiko von Versorgungsengpässen auf den Energiemärkten. Dies könnte zu Aufwärtsrisiken für den Ölpreis führen.
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