LAUREUS AG | Renaissance der Resilienz – was jetzt für Qualitätsaktien spricht
Nermin Aliti, Leiter Fonds Advisory der LAUREUS AG PRIVAT FINANZ
- Die globalen Aktienmärkte befinden sich derzeit in einer Art Phase der Neuorientierung. Durch den Iran-Krieg droht eine geopolitische Zäsur, die das bisherige Marktumfeld grundlegend infrage stellen könnte. Nach historisch guten Börsenjahren sorgen nun Versorgungsängste, Inflationsdruck und die Befürchtung vor steigenden Zinsen an den Märkten für Unruhe. In diesem Umfeld rücken Qualitätsaktien wieder in den Fokus.
Investmentfonds.de - Düsseldorf, April 2026 – Die Blockade strategischer Handelswege im Mittleren Osten Anfang März hat wie ein Katalysator auf bereits bestehende Marktrisiken gewirkt. Der kräftige Anstieg des Ölpreises auf über 100 US-Dollar pro Barrel belastet nicht nur die konjunkturellen Aussichten, sondern nährt auch die Sorge vor Zweitrundeneffekten bei der Inflation. Damit einhergehend hat sich auch die Hoffnung auf zeitnahe Zinssenkungen nicht nur drastisch reduziert, sondern vielmehr könnten die Zentralbanken durch die neuen Energiepreisimpulse zu einer restriktiven Haltung gezwungen werden. Viele Marktteilnehmer sehen selbst Zinserhöhungen inzwischen für wahrscheinlich – was den Konsum und stark verschuldete Unternehmen zusätzlich belasten kann.
Diese Entwicklung betrifft zwar den gesamten Markt, trifft jedoch insbesondere wachstumsstarke und hoch bewertete Aktien empfindlich. Bereits seit Jahresbeginn sorgten zunehmende Unsicherheiten über strukturelle Veränderungen für Verunsicherung, sodass zahlreiche Technologietitel – insbesondere im Softwarebereich – teils deutliche Kursverluste verzeichneten. Hinzu kommt nun die Sorge vor steigenden Zinsen, die das Interesse der Anleger verstärkt auf Qualitätsaktien lenken.
Angst vor Disruption und sektorale Divergenzen
Ein prägendes Motiv der aktuellen Korrektur ist die wachsende Befürchtung vor Disruption, die sich quer durch die Branchen zieht. Dabei zeigt sich eine deutliche Spaltung: Software-Unternehmen werden zunehmend im Wettbewerb mit selbst programmierenden KI-Lösungen gesehen, die ihre Geschäftsmodelle gefährden könnten. Zudem sind Software-Hersteller häufig hoch verschuldet, insbesondere auch im Private-Debt-Sektor, der womöglich immer stärker unter Druck geraten könnte. Auf der anderen Seite tummeln sich finanzstarke KI-Chip-Produzenten und Hardware-Hersteller mit hohem Cashflow, die sich aktuell als vergleichsweise widerstandsfähig erweisen. Anleger unterscheiden damit offenbar deutlicher zwischen vagen Gewinnerwartungen in der Zukunft und realer Marktmacht.
Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen und vor allem konstanten Cashflows rücken somit zunehmend in den Fokus vieler Investoren. In Zeiten volatiler Märkte sehen sie einen robusten operativen Cashflow als Schutzschild gegen externe Schocks, können solche Substanzwerte Marktschwankungen doch häufig besser abfedern als Unternehmen, deren Bewertung primär auf weit in der Zukunft liegenden Gewinnerwartungen basiert. Zudem bieten sie häufig auch attraktive Dividendenzahlungen, die in einer Phase stagnierender oder volatiler Börsen eine wichtige, kursunabhängige Renditekomponente sein können. Geeignete Aktien finden Anleger sowohl in klassischen Sektoren wie Konsumgüter, Versorger, Gesundheitswesen und Industrie, als auch im Technologiesektor.
Selektive Chancen im Technologiesektor
Trotz der defensiven Umschichtungen bleibt die Technologiebranche für eine ausgewogene Langfriststrategie wohl unverzichtbar. Anleger sollten sich daher wohl mehr als zweimal überlegen, ob sie aufgrund der aktuellen Volatilität nun alle Wachstumswerte meiden wollen. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz befinden sich nach wie vor in einer dynamischen Expansionsphase. Entscheidend ist für Anleger jedoch die Auswahl: Interessant sind Unternehmen mit nachhaltigem Wachstum und der finanziellen Stärke, notwendige Milliardeninvestitionen auch bei schwierigen Refinanzierungsbedingungen aus eigener Kraft zu stemmen.
Zwar lautet eine Börsenweisheit, politische Börsen hätten oft kurze Beine, doch die zunehmende Sorge vor einer steigenden Inflation und wachsender Zinsbelastung könnte zu einer breiten Rückbesinnung auf fundamentale Stärken führen. Ein Fokus auf global diversifizierte Qualitätsaktien mit Preismacht und gesunden Bilanzen ist nicht zwingend ein Zeichen von Mutlosigkeit, sondern kann auch Ausdruck einer klugen Risikovorsorge sein.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (LAUREUS AG PRIVAT FINANZ). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (LAUREUS AG PRIVAT FINANZ)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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