Capital | Geopolitische Risiken nehmen zu
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Geopolitische Risiken nehmen zu, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiter schwelen.
- Die Märkte preisen eine wahrscheinliche Zinserhöhung der RBA ein, wobei die Stimmenverteilung und die SOMP im Fokus stehen.
Investmentfonds.de - Geopolitische Risiken rückten über Nacht wieder in den Vordergrund und waren der Haupttreiber der Preisentwicklung. Die Spannungen im Nahen Osten flammen erneut auf, wobei der Kampf um die Kontrolle der Straße von Hormus die USA und den Iran in eine Pattsituation treibt. Die Trump-Regierung startete das sogenannte „Projekt Freedom“, um im Persischen Golf eingeschlossene Tanker zu eskortieren. Dies rief den Zorn und – je nach Quelle – die Feuerkraft der iranischen Revolutionsgarde hervor, die Berichten zufolge in der Nacht US-Schiffe beschoss. Die Iraner nahmen zudem die Energieinfrastruktur am Golf erneut ins Visier und griffen eine Energieanlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Diese Nachricht löste gestern Abend einen Anstieg der Ölpreise aus und entfachte die sogenannten „Kriegsgeschäfte“ neu.
Die Märkte betrachten den Krieg eindeutig als halbvoll. Das bedeutet, dass bei einer erneuten Eskalation erhebliches Abwärtspotenzial für risikobehaftete Anlagen und gleichzeitig Aufwärtspotenzial für den US-Dollar und Rohöl besteht. Angesichts des astronomischen Gewinnwachstums des S&P 500 in dieser Berichtssaison ist das aktuelle Niveau der Wall Street durchaus nachvollziehbar. Die Märkte gehen jedoch davon aus, dass der Krieg keine wesentlichen Auswirkungen auf die zukünftigen Gewinne haben wird – im Wesentlichen setzen sie darauf, dass die Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens anhalten, die Straße von Hormus wieder geöffnet wird und der Wachstums- und Inflationsschock durch höhere Energiepreise moderat ausfällt. Das ist alles andere als sicher. Darüber hinaus deuten die technischen Indikatoren darauf hin, dass der S&P 500 nach dieser rasanten Erholung vor einer (zumindest) moderaten Korrektur steht.
Heute richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Reserve Bank of Australia (RBA), die ihre jüngste geldpolitische Entscheidung bekannt gibt. Die Märkte preisen bereits ein, dass die Zentralbank die Zinsen wahrscheinlich anheben wird; Futures implizieren eine Wahrscheinlichkeit zwischen 70 % und 80 %. Wie schon bei der letzten Sitzung ist der Zeitpunkt entscheidend: Es geht nicht darum, ob, sondern wann die RBA die Zinsen anhebt. Die unterschiedlichen Abstimmungsergebnisse könnten daher eine Uneinigkeit im Vorstand darüber widerspiegeln, wie schnell die Zentralbank handeln sollte. Die RBA wird mit dieser Entscheidung auch ihre neueste Erklärung zur Geldpolitik veröffentlichen. Angesichts der Energiekrise ist es wahrscheinlich, dass die Zentralbank ihre Prognosen für den Verbraucherpreisindex nach oben und ihre Wachstumsprognosen nach unten korrigieren wird.
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