World Gold Council | Unsicherheit treibt Goldinvestitionen 2025 auf Rekordniveau
Louise Street, Senior Markets Analyst, World Gold Council
Investmentfonds.de - London/Frankfurt a. M., 29. Januar 2026 – Der Bericht „Gold Demand Trends“ des World Gold Council für das Gesamtjahr 2025 zeigt, dass die Gesamtnachfrage nach Gold 1 im vergangenen Jahr mit 5.002 Tonnen einen neuen historischen Höchststand erreicht hat. Ein Rekordquartal im vierten Quartal besiegelte ein herausragendes Jahr, in dem anhaltende geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten zu hohen Investitionen in Gold mit einem Jahreswert von 555 Milliarden US-Dollar führten.
Die weltweite Investitionsnachfrage kletterte auf einen Meilenstein von 2.175 Tonnen und stellte den Haupttreiber für das bemerkenswerte Rekordjahr von Gold dar. Rund um den Globus griffen Anleger auf der Suche nach einem sicheren Hafen und Diversifizierung zu Gold-ETFs und stockten ihre Bestände im Jahresverlauf um 801 Tonnen auf. Investoren kauften auch Goldbarren, wobei die weltweite Nachfrage nach Barren und Münzen einen Wert von 1.374 Tonnen bzw. 154 Mrd. US-Dollar erreichte. Die beiden wichtigsten Märkte China (+28 % im Jahresvergleich) und Indien (+17 % im Jahresvergleich) verzeichneten deutliche Zuwächse und machten mehr als 50 % der Nachfrage in dieser Kategorie aus.
Die Nachfrage der Zentralbanken bewegte sich 2025 weiterhin auf hohem Niveau – der offizielle Sektor stockte seine Goldreserven um 863 Tonnen auf. Auch wenn die jährliche Nachfrage damit unter der Schwelle von 1.000 Tonnen blieb, die in den drei vorangegangenen Jahren noch übertroffen worden war, erwiesen sich die Zentralbankkäufe als wichtige Stütze der weltweiten Goldnachfrage.
Angesichts einer Reihe von Preishochs schwächte sich die weltweite Nachfrage nach Schmuck im Laufe des Jahres wie erwartet ab und ging im Vergleich zu 2024 um 18 % zurück. Der Gesamtwert der Nachfrage nach Goldschmuck stieg jedoch im Jahresvergleich um 18 % auf 172 Mrd. US-Dollar, was die langfristige Bedeutung von Gold für die Verbraucher unterstreicht.
Auch das Gesamtangebot erreichte einen neuen Rekordwert, da die Minenproduktion auf 3.672 Tonnen stieg und das Recycling trotz hoher Preise um moderate 3 % zunahm und damit verhalten blieb.
Louise Street, Senior Markets Analyst beim World Gold Council, kommentiert:
„Im Jahr 2025 stieg die Nachfrage nach Gold sprunghaft an und die Preise schossen in die Höhe. Sowohl Verbraucher als auch Investoren kauften und hielten Gold in einem Umfeld, in dem wirtschaftliche und geopolitische Risiken zur neuen Normalität geworden sind. Die Investitionsnachfrage stand im Vordergrund, da Investoren über alle verfügbaren Kanäle in Gold strömten – doch auch andere Segmente spielten eine unterstützende Rolle. Die Nachfrage nach Schmuck sank im Vergleich zum Vorjahr nur um 18 % bei einem Preisanstieg von 67 % – was die anhaltende Bereitschaft der Verbraucher unterstreicht, auch zu erhöhten Preisen zu kaufen. Die Zentralbanken blieben weiterhin fest entschlossen, ihre Reserven aufzustocken.
Da die wirtschaftliche und geopolitische Instabilität im Jahr 2026 kaum Anzeichen eines Rückgangs zeigt, dürfte die Dynamik der starken Goldnachfrage aus dem vergangenen Jahr anhalten. Im ersten Monat dieses Jahres hat Gold bereits erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze überschritten, was die Rolle von Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten unterstreicht.“
[1] Die Gesamtnachfrage nach Gold bezieht sich auf die Summe aus Schmuckherstellung, Technologieherstellung, Investitionen, Nettokäufen durch Zentralbanken und der Nachfrage auf dem „OTC- und sonstigen Markt“ (für den keine Daten verfügbar sind), Veränderungen der Bestände an Rohstoffbörsen, nicht beobachteten Veränderungen der Fertigungsbestände und statistischen Restwerten. Sie entspricht der Differenz zwischen Gesamtangebot und Goldnachfrage.
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