Capital | Edelmetalle steigen stark an, während Ölpreise Widerstände abweisen
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Die Wall Street steigt in Richtung Rekordhöhen aufgrund optimistischer Aussichten
- Der australische Verbraucherpreisindex dürfte sich abschwächen, aber über dem Zielniveau bleiben
Investmentfonds.de - Die Märkte sind voller Aktivität, und ein Großteil davon ist sehr positiv. Die Wall Street bewegt sich wieder in der Nähe von Rekordhochs, da der Optimismus über die Investitionslandschaft für das kommende Jahr hoch bleibt. Hoffnungen auf stärkeres Wachstum, Disinflation, Zinssenkungen und weiterhin starke Erträge aus künstlicher Intelligenz gleichen die nagende Befürchtung aus, dass die Bewertungen zu hoch sind und eine solche Goldlöckchen-Mischung wirtschaftlicher Fundamentaldaten nicht dauerhaft aufrechterhalten werden kann.
Die Nachwirkungen der Invasion Venezuelas am Wochenende wirken weiterhin auf die Märkte nach. Die Edelmetalle sind gestiegen, wobei Gold und Silber auch in Reichweite ihrer Rekordhöhen liegen. Der alte „run it hot“-Trade ist nach wie vor ein Treiber. Doch die Ölpreise sind stark gefallen, offenbar weil die Märkte sich auf eine Art positiven Angebotschock einstellen, der aus der Erschließung der venezolanischen Ölreserven resultieren könnte – allerdings nicht so bald und ohne große Ausgaben. Es gibt auch zunehmende Hoffnungen auf Fortschritte bei einem Friedensabkommen zwischen Russen und Ukrainern. Die Rohölpreise nähern sich einer erneuten Prüfung des wichtigen technischen Supports um 55 US-Dollar pro Fass, nachdem der Widerstand am 50-Tage-Durchschnitt erneut zurückgewiesen wurde.
Die asiatischen Märkte erwarten heute Morgen einen gemischten Start. Im Fokus stehen die australischen Inflationsdaten, da der Ausblick für die Geldpolitik der RBA in der Schwebe hängt. Es wird erwartet, dass die Daten für Dezember eine abgeschwächte Inflation zeigen, die jedoch weiterhin über dem Zielband der Zentralbank liegt. Die Headline-Zahl wird voraussichtlich von 3,8 % auf 3,6 % sinken, und die wichtigere Kerninflationszahl wird voraussichtlich von 3,3 % auf 3,2 % fallen. Es handelt sich um Daten mit Risiken in beide Richtungen für die Märkte. Ein unerwartet hoher Wert würde den Zeitplan für die nächste Zinserhöhung der RBA vorziehen, was den ASX200 belasten und dem AUD/USD Auftrieb geben könnte. Ein niedrigerer Wert hingegen könnte Ängste vor (unmittelbaren) Zinserhöhungen der RBA lindern, die Risikofreude stützen und den AUD/USD belasten.
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