DESTATIS | Produktion im Januar 2026: -0,5 % zum Vormonat
DESTATIS, Statistisches Bundesamt
Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 0,8 % gesunken
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Produktion im Produzierenden Gewerbe
Januar 2026:
- -0,5 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
- -1,2 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Dezember 2025 (real, revidiert): - -1,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
- +0,4 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Investmentfonds.de - WIESBADEN – Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 0,5 % gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von November 2025 bis Januar 2026 um 0,9 % höher als in den drei Monaten zuvor. Im Dezember 2025 sank die Produktion gegenüber November 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 1,0 % (vorläufiger Wert: -1,9 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 war die Produktion im Januar 2026 kalenderbereinigt 1,2 % niedriger.
Rückgang in der Herstellung von Metallerzeugnissen
Der Rückgang im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat ist zu einem großen Teil auf die niedrigere Produktion im Bereich Herstellung von Metallerzeugnissen (-12,4 %) zurückzuführen. Auch die Produktionsrückgänge in der Pharmaindustrie (-11,9 %) und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-6,8 %) beeinflussten das Gesamtergebnis negativ. Positiv wirkte sich hingegen der Anstieg in der Energieerzeugung (+10,3 %) aus. Der deutliche Anstieg in diesem Bereich könnte auf die außergewöhnlich niedrigen Temperaturen im Januar 2026 zurückzuführen sein. Die hohe Anzahl an Eis- und Frosttagen könnte sich andererseits negativ auf die Produktion im Tiefbau (unter anderem Bau von Straßen, Bahnverkehrsstrecken, Brücken und Tunneln) ausgewirkt haben. Die Produktion im Tiefbau sank im Januar 2026 um 7,5 %, während die Bauproduktion insgesamt um 2,9 % gestiegen ist.Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) sank im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 2,5 %. Dabei sank die Produktion von Konsumgütern um 4,2 %, die Produktion von Vorleistungsgütern um 2,6 % und die Produktion von Investitionsgütern um 1,6 %.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sank die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 2,6 %.
Produktion in energieintensiven Industriezweigen gesunken
In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 0,8 % gesunken. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von November 2025 bis Januar 2026 um 1,8 % niedriger als in den drei Monaten zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Januar 2025 war die energieintensive Produktion im Januar 2026 kalenderbereinigt um 4,3 % niedriger.****
Hinweis:
Diese Aussagen in dieser Nachricht stellen keine Anlageberatung dar. Eine individuelle Anlageberatung gibt es unter Experten für Fonds und ETFs, hier kommt man in den Genuss von wachstumsstarken Weltmarkt-Portfolios zur Vermögenssicherung vor Krisen und Inflation auf der Basis von ETFs und Investmentfonds.****
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