DESTATIS | Strom- und Gaspreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2026 gesunken
DESTATIS, Statistisches Bundesamt
-
Gaspreise, 1. Halbjahr 2026 zum 2. Halbjahr 2025
- private Haushalte: -5,3 %
- Nicht-Haushalte: +1,8 %
Strompreise, 1. Halbjahr 2026 zum 2. Halbjahr 2025 - private Haushalte: -6,4 %
- Nicht-Haushalte: -8,3 %) (vorläufig)
Niedrigere Strom- und Erdgaspreise für private Haushalte
Die Strompreise für private Haushalte sanken im 1. Halbjahr 2026 für alle Verbrauchsgruppen gegenüber dem 2. Halbjahr 2025. Allerdings sanken die Preise für Haushalte mit einem geringen Verbrauch von weniger als 1 000 Kilowattstunden im Jahr nur um 2,5 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 auf 57,99 Cent je Kilowattstunde, während Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 15 000 Kilowattstunden mit 30,55 Cent je Kilowattstunde 6,9 % weniger zahlten als im 2. Halbjahr 2025. Ein wichtiger Grund für die gesunkenen Strompreise waren die niedrigeren Netzentgelte, die in Folge der Bundesbezuschussung der Netzbetreiber günstiger wurden.Auch die Erdgaspreise für private Haushalte sanken gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 für alle Verbrauchsgruppen. Profitieren konnten die privaten Haushalte von der Abschaffung der Gasspeicherumlage. Private Haushalte mit einem Jahresverbrauch von weniger als 20 Gigajoule zahlten 15,17 Cent je Kilowattstunde und damit 6,1 % weniger als im 2. Halbjahr 2025. Private Haushalte mit einem Verbrauch von mehr als 200 Gigajoule im Jahr zahlten 10,92 Cent je Kilowattstunde und damit 3,5 % weniger als im 2. Halbjahr 2025.
Gaspreise für Nicht-Haushalte kurzfristig gestiegen, Strompreise weiterhin rückläufig
Nicht-Haushalte, zum Beispiel Unternehmen oder Behörden, zahlten im 1. Halbjahr 2026 für Erdgas ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern durchschnittlich 6,29 Cent je Kilowattstunde. Das waren 1,8 % mehr als im 2. Halbjahr 2025, womit sich bei den Nicht-Haushalten bereits erste Auswirkungen der Krise in der Meerenge von Hormus zeigten. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 sanken die Preise um 6,8 %. Im längerfristigen Vergleich zum 1. Halbjahr 2021 lagen die Preise insgesamt 106,2 % höher.Die Erdgaspreise für Nicht-Haushalte entwickelten sich je nach Jahresverbrauch unterschiedlich. Bei einem vergleichsweise niedrigen Jahresverbrauch zwischen 1 000 und 10 000 Gigajoule musste im 1. Halbjahr 2026 mit 8,11 Cent je Kilowattstunde 5,7 % weniger gezahlt werden als im 2. Halbjahr 2025 und 5,6 % weniger als im 1. Halbjahr 2025, aber 100,2 % mehr als im 1. Halbjahr 2021. Lag der Jahresverbrauch über 4 Millionen Gigajoule, kostete Erdgas 4,61 Cent je Kilowattstunde und damit 2,0 % mehr als im 2. Halbjahr 2025, aber 13,0 % weniger als im 1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 musste 83,7 % mehr für Erdgas gezahlt werden.
Für Strom zahlten Nicht-Haushalte im 1. Halbjahr 2026 vorläufig durchschnittlich 17,64 Cent je Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern. Damit war Strom für sie mit -8,3 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 und mit -8,7 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 insgesamt günstiger, aber 18,4 % teurer als im 1. Halbjahr 2021. Für Nicht-Haushalte mit einem vergleichsweise kleinen Jahresverbrauch zwischen 20 und 500 Megawattstunden kostete eine Kilowattstunde vorläufig 23,66 Cent im 1. Halbjahr 2026. Das bedeutete für diese Verbrauchsklasse 9,6 % geringere Durchschnittspreise als im 2. Halbjahr 2025, aber 15,8 % höhere Preise als im 1. Halbjahr 2021. Bei einem Jahresverbrauch von mehr als 150 000 Megawattstunden kostete der Strom vorläufig 12,67 Cent je Kilowattstunde. Das waren 3,1 % weniger als im 2. Halbjahr 2025 und 43,7 % mehr als im 1. Halbjahr 2021. Bei der Erhebung für das 1. Halbjahr 2026 konnte der geplante Industriestrompreis noch nicht berücksichtigt werden. Daher sind die Preise für Stromkunden im Nicht-Haushaltssektor als vorläufig zu betrachten.
- Ende der Nachricht
***
Hinweis:
Diese Nachricht stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Anlageberatung durch unsere Experten.
Wie funktioniert die "Investmaxx Anlageberatung"?
Das grösste Risiko bei der Geldanlage von Privatanlegern ist es, in drastisch überteuerte Investmentanlagen zu investieren, für die man später weniger Geld herausbekommt, als man selbst investiert hat. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatanleger gilt daher ein Erfolgsprinzip: Im Einkauf liegt der Erfolg, doch genau hier scheitern viele Anleger und steigen bei euphorischen Märkten zu teuer ein und verkaufen ihre Anlagen in Paniksituationen zu billig.
Die eigene "Psychologie von Gier und Angst" macht damit über 95% der Anleger oft einen Strich durch die Rendite der eigenen Geldanlage.
Das zweitgrösste Risiko für die eigene Geldanlage ist damit der Privatanleger selbst. Die INVEXTRA.COM AG setzt deswegen bei der Anlageberatung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, um aus überteuerten Sektoren auszusteigen und in günstiger bewertete Sektoren umzuschichten. Das Konzept wurde an der University of Michigan Business School (USA) von unserem Gründer, Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, entwickelt und erfolgreich 1996 in die Praxis umgesetzt. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
>>> Unsere Experten entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die in wachstumsstarke Sektoren investieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig aufzubauen, durch Risikomanagement die Stabilität und den Erhalt von Vermögen zu gewährleisten und vor Inflation zu schützen. >>> Mehr Infos dazu.
***
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.