T. Rowe Price | Zunahme an Übernahmen im Softwarebereich durch KI
Dominic Rizzo, Portfoliomanager der Global Technology Equity Strategy bei T. Rowe Price:
Investmentfonds.de - KI sorgt für den größten Produktivitätsschub seit der Erfindung der Elektrizität, und wir stehen noch ganz am Anfang.
Die Beweise sind eindeutig: Die Produktivität im Informationssektor steigt, das Wachstum der Cloud hat sich wieder beschleunigt, und große Plattformen erzielen weitaus mehr Umsatz pro Mitarbeiter. Das fühlt sich nicht wie die Endphase einer Blase an, sondern wie eine dauerhafte, mehrjährige Welle der Akzeptanz.
Die Softwarebranche befindet sich jedoch mitten in einer strukturellen Umgestaltung. KI zehrt an den traditionellen IT-Budgets und senkt die Kosten für die Entwicklung von Software, was den Wettbewerb verschärft. Einige wenige datenreiche Plattformen werden gestärkt daraus hervorgehen, aber viele Unternehmen benötigen schlankere Kostenstrukturen, geringere aktienbasierte Vergütungen und eine klarere Preisgestaltungsmacht.
Da die Bewertungen nun angemessener sind, könnte es zu einer deutlichen Zunahme von Fusionen und Übernahmen im Softwarebereich kommen, da große Technologie- und KI-Labore Daten und Workflows erwerben wollen. Halbleiter bleiben die klarsten Nutznießer des KI-Booms. Die Ausgaben für KI-Chips könnten bis 2030 1 Billion US-Dollar erreichen, und Hyperscaler planen bereits für das nächste Jahr Investitionen in Höhe von mehr als 650 bis 700 Milliarden US-Dollar – ein historisches Niveau, das die starke langfristige Ertragskraft führender Chiphersteller stützt.
Die nächste Frage ist, wer diese außergewöhnlichen Ausgaben finanziert. Die Antwort lautet: die Kapitalmärkte. Wir erwarten, dass 2026 ein starkes Jahr für Börsengänge und Emissionen wird, da sich das Umsatzwachstum beschleunigt und die Kostendisziplin verbessert. Wichtig ist, dass die Bewertungen im Technologiesektor attraktiver sind, als es die Schlagzeilen vermuten lassen. Viele der größten Halbleiterunternehmen, die im Bereich KI tätig sind, wachsen immer noch schneller als ihre Bewertungen, was bedeutet, dass Anleger weniger für Wachstum zahlen als sie normalerweise würden. Unserer Ansicht nach hat dieser KI-Zyklus noch weiteres Potenzial.
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Hinweis:
Diese Aussagen in dieser Nachricht stellen keine Anlageberatung dar. Eine individuelle Anlageberatung gibt es unter Experten für Fonds und ETFs, hier kommt man in den Genuss von wachstumsstarken Weltmarkt-Portfolios zur Vermögenssicherung vor Krisen und Inflation auf der Basis von ETFs und Investmentfonds.****
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