Swisscanto | EZB: Der gleiche Fehler wie 2011?
Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei Swisscanto/ZKB
Investmentfonds.de | In der anstehenden Sitzung wird die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen voraussichtlich auf 2,25 Prozent erhöhen. Das halten wir nicht für nachhaltig.
Die Inflation ist in den vergangenen Monaten infolge gestiegener Energiepreise von 2,0 auf 3,0 Prozent geklettert. Ob nun eine straffere Geldpolitik eine mögliche Ausweitung der Teuerung auf andere Güter und Dienstleistungen verhindern kann, ohne die bereits angeschlagene Konjunktur zusätzlich zu belasten, ist aus unserer Sicht fraglich.
Entsprechend haben wir unsere Prognose für das BIP-Wachstum im Jahr 2026 nach unten korrigiert: für die Eurozone auf weniger als 1,0 Prozent und für Deutschland auf nahezu 0,0 Prozent. Eine Zinserhöhung auf 2,25 Prozent würde Anleihen mit einer längeren Laufzeit in Euro begünstigen, während Aktien zyklischer, binnenorientierter Sektoren unter Druck geraten würden.
Im aktuellen konjunkturellen Umfeld besteht unserer Meinung nach das erhebliche Risiko, die Fehler von 2011 zu wiederholen: Damals wurden die Zinsen zunächst angehoben, mussten aber darauf wieder gesenkt werden.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Swisscanto) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Swisscanto)
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Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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