AMOI I Japanische Aktien stehen vor einem doppelten Auftrieb, da Tokio plant, die Unternehmenshortung von Bargeld zu beenden und Investitionen zu erhöhen.
Asset Management One International
- •An der Tokioter Börse gelistete Unternehmen horten große Mengen an Liquidität: Die Cash‑to‑Asset‑Quote liegt bei 21 % – mehr als doppelt so hoch wie bei US‑ und europäischen Unternehmen.
- •Aktienrückkäufe japanischer Unternehmen dürften im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 (GJ 2025) einen neuen Rekord von 20 Billionen Yen erreichen.
Investmentfonds.de | Japanische Aktien dürften von den Plänen der Financial Services Agency (FSA) profitieren, Unternehmen dazu zu bewegen, ihre überschüssigen Barmittel einzusetzen, sagt Asset Management One, einer der größten Vermögensverwalter Japans mit 510 Mrd. US‑Dollar an verwaltetem Vermögen.
Die geplanten Reformen des Corporate Governance Code, die darauf abzielen, Unternehmen zur Nutzung ihrer Cash‑Bestände zu bewegen, sollen der offiziellen Initiative zur Verbesserung der Kapitalrendite und Effizienz neuen Schwung verleihen. Die FSA‑Reformen sollen im Juni angekündigt werden.
Laut Asset Management One verfügen japanische Unternehmen – ohne Finanzinstitute – über eine durchschnittliche Cash‑to‑Asset‑Quote von 20,8 %. Zum Vergleich:
US‑Unternehmen liegen bei rund 7,9 %, europäische bei 8,7 %.
Diese hohen Bargeldbestände haben die Eigenkapitalrenditen japanischer Firmen belastet.
Seit die Tokioter Börse (TSE) 2023 ihre Kampagne zur Verbesserung der Kapitalallokation, der Corporate Governance und der Aktienkursentwicklung gestartet hat, reagieren Unternehmen mit Aktienrückkäufen und dem Abbau von Cross‑Shareholdings – also Beteiligungen an Kunden- oder Lieferantenunternehmen.
Für das Geschäftsjahr 2025 werden Aktienrückkäufe von 20 Billionen Yen erwartet – ein neuer Rekord und 7 % mehr als der bisherige Höchststand von 18,7 Billionen Yen im Vorjahr.
„In den kommenden Jahren sind umfangreiche Rückkäufe wahrscheinlich, was die Nachfrage nach japanischen Aktien stützen wird“, sagt Hitoshi Asaoka, Chefstratege von Asset Management One.
„Große inländische Finanzinstitute, darunter Megabanken und große Versicherer, planen, ihre Cross‑Shareholdings bis 2030 weiter abzubauen. Die daraus freigesetzten Mittel können für Aktienrückkäufe genutzt werden.“
Japan war laut Asset Management One der herausragende Performer unter den entwickelten Märkten im Jahr 2025: Der Topix‑Index stieg um 22,4 %.
Seit Beginn der TSE‑Kampagne ist der Anteil der „Prime“-Unternehmen mit einem Kurs‑Buchwert‑Verhältnis (KBV) von 1 oder darunter von etwa 50 % auf 44 % gefallen. Ein KBV unter 1 bedeutet, dass ein Unternehmen unter dem Wert seiner Vermögenswerte gehandelt wird.
Gleichzeitig hat sich die Profitabilität japanischer Unternehmen verbessert:
Der Anteil der TSE‑Prime‑Unternehmen mit einer Eigenkapitalrendite (RoE) von 8–15 % stieg von 34 % auf 37 %, während der Anteil mit 0–8 % RoE von 41 % auf 38 % sank.
Zusätzlich sollen geplante Steuerreformen der Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi, die Investitionen in Schlüsselindustrien fördern sollen, Unternehmen dazu ermutigen, ihre Cash‑Reserven in renditestarke Projekte zu investieren.
Tokio möchte, dass Unternehmen verstärkt in Robotik, Quantentechnologien und Halbleiter investieren.
Kazuhiko Hosaka, Senior Product Specialist bei Asset Management One, sagt: „Wir glauben, dass diese Veränderungen die Anreize für Unternehmen stärken werden, ihre Cash‑Reserven einzusetzen. Regierungsinitiativen dürften die Unternehmensinvestitionen im Laufe des Jahres 2026 weiter fördern.“
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